Wie können Städte für die Zukunft gestaltet werden? Wie wird die Mobilität der Zukunft aussehen? Das Fahrrad und der öffentliche Verkehr werden dabei eine wichtige Rolle spielen.
Schon heute machen Städte wie Kopenhagen und Amsterdam in Europa vor, wie sich Mobilität und Gesellschaft gemeinsam durch klimaneutrale Planungen urbaner Räume zu Vorzeige-Modellstädten entwickeln. Die Ausstellung „Mobile City“ von Markus Heinsdorff mit künstlerischen Beiträgen von ihm, einem Gemeinschaftsprojekt mit der StreetArt Gruppe CaliGraph aus Harare, dem Architekten Benedikt Hartl aus München zeigen unterschiedliche Arbeiten zum Thema. Christian Schittich, Architekt und Journalist aus München gibt mit seinem Textbeitrag dazu einen Blick auf die Situation in Europas führender Fahrradstadt Kopenhagen.
Viele Städte weltweit ersticken im Autoverkehr. Fahrradfahren ist dort oft lebensgefährlich! Durch künstlerische Aktivitäten soll auf das Problem aufmerksam gemacht und ein Beitrag zur Reduzierung der Schadstoffe und deren Klimafolgen initiiert werden. Neben der Umweltbelastung durch die Verdrängung des Fahrrads spielen in Entwicklungs- und Schwellenländern zusätzlich die sozialen Folgen für die ärmere Bevölkerung eine große Rolle. Mit Kunst und Gestaltung Menschen zu einem umwelt- und sozialbewussten Handeln anzuregen, liegt dieser Ausstellung und Dokumentation zugrunde. Zum Thema mit gleichnamigen Titel und zu Energie findet 2025 in Raitenhaslach eine Summer School mit Workshop und Ausstellung der Ergebnisse statt.
Ein Kooperationsprojekt mit dem Flughafen München Terminal 2, der Landeshauptstadt München, der Kunst + Architektur Akademie für Klima, Umwelt, Soziales im Kloster Raitenhaslach und dem Haus der Fotografie Burghausen / Stadt Burghausen.
Markus Heinsdorff, Künstler
Benedikt Hartl, Gastbeitrag „Architecture on Wheels: Japanese Spaces in Flow“
Christian Schittich, Text „Fahrradstadt Kopenhagen“

Markus Heinsdorff – Installation „3 wheel roundabout“ und 36 Portraits zu „Mobile City“, Abb. oben “Calcutta,“ Abb. unten „Kopenhagen“
Termine
Ausstellungseröffnung
Achtung: Die Ausstellungseröffnung muss kurzfristig abgesagt werden!
Neuer Termin folgt.
Donnerstag, 13. Februar 2025 18 Uhr
Terminal 2, 85356 München-Flughafen – Ebene 04, Galerieraum in der Ladenzeile linke Hallenseite
Es sprechen:
Anton Biebl, Kulturreferent der Landeshauptstadt München
Hauke Hedderich, Terminal 2 Gesellschaft
Florian Schneider, Erster Bürgermeister Stadt Burghausen
Dr. Elmar Zorn, Kurator Gesamtplanung „art in terminal 2 / space lab“
Führungen
20.2.2025 18 Uhr
mit Markus Heinsdorff
Weitere Termine mit Gästen werden an dieser Stelle veröffentlicht.
Markus Heinsdorff
(geb. 1954) studierte Bildhauerei in München. Natur, Umwelt und Soziales sind die zentralen Themen des Künstlers. Jedes Projekt, das er in den Bereichen Installation, Archi- tektur und Fotografie umsetzt, ist experimentell und bezieht sich auf aktuelle und zukünftige Themen, von deren Brisanz die Menschheit und die Erde betroffen sind. Er initiierte und gestaltete Projekte, Installationen und Ausstellungen in China, Taiwan, Indien, Thailand, Indonesien, Vietnam, den USA, Ecuador, Brasilien, Peru, Venezuela und zahlreichen europäischen Ländern. In den Jahren 2008 bis 2014 war er Gastprofessor an Universitäten und Schools of Architecture in Chongqing, Nanjing und Shanghai, China. 2017 gründete er zusammen mit dem EBB Lehrstuhl für Architektur an der TUM ein experimentelles Raumlabor und 2024 die Kunst + Architektur Akademie für Klima, Umwelt, Soziales – instagram.com/markus.heinsdorff
Benedikt Hartel
Architekt, 2024/25 Preisträger Villa Massimo – oppositeoffice.com
Christian Schittich
Publizist, Autor, Architekt, Internationale Buch- und Architektur Fachbeiträge – christian-schittich.de
Diese Ausstellung können Sie besuchen bis 30. April 2025
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Ausstellungsort
art in terminal 2 / space lab
Terminal 2, 85356 München-Flughafen – Ebene 04 Galerieraum in der Ladenzeile linke Hallenseite
Öffnungszeiten
6–22 Uhr
Eintrittspreise
Eintritt frei
