
Rittenberg ist, auch wenn das etwas pathetisch klingen mag … ein Visionär, also jemand, der sich nicht langsam an etwas herantastet, sondern der etwas quasi fertig vor sich sieht, was er verwirklichen muss, damit es auch für andere sichtbar wird. Dass Visionen zu haben nicht bequem und nicht nur Glück ist, lässt sich denken.
Michael Davidis, Ehem. Leiter der Bild-Abteilung, Schiller-Nationalmuseum in Marbach
Er ist ein Genie an der Kamera – und Meister des Missmuts.
Wolfgang Höbel, Der Spiegel
Joseph Gallus Rittenberg ist ein außergewöhnlicher Fotograf. Er schmuggelt sich auf naive Weise in die Psyche seiner Porträtierten ein, ist aber doppelt intelligent: intelligent genug, um naiv zu erscheinen, und intelligent genug zur Improvisation.
Gerhard Roth, Schriftsteller
… Während seine Kollegen hundertmal auf den Auslöser drücken und ein gutes Bild machen, drückt er einmal auf den Auslöser und macht ein geniales.
Peter Turrini, Schriftsteller
Jedes seiner Bilder ist eine Welt für sich: im besten Falle Poesie, im schlimmsten ein Abgrund.
Jochen Schmoldt, Journalist
Joseph Gallus Rittenberg – Seele brennt
Haus der Fotografie Burghausen
22.3.-18.5.2025

Termine
22.3.2025 19 Uhr
Ausstellungseröffnung
Grußwort
Florian Schneider
Erster Bürgermeister Stadt Burghausen
Einführung
Ines Auerbach mit einer Grußbotschaft von Ilja Richter und Ottfried Fischer
Musik
Simon Hladik / Saxophon, Nikolaus Kloucek / Guitar, Franziska Trattner / Drums
18.5.2025 15 Uhr
Finissage
Gute Gespräche mit allen Beiteiligten der Ausstellung.
Joseph Gallus Rittenberg ist anwesend
18.5.2025
Internationaler Museumstag
10-18 Uhr Eintritt frei
Termine für Lesungen
werden hier bekanntgegeben.
- Franz Innerhofer: Die Schreibtruhe Ein Monolog, 1993, Lesung
- Franzobel: Hanni 2018, Lesung
Der im Flyer angekündigte Film wird aus urheberrechtlichen Gründen nicht gezeigt.
Joseph Gallus Rittenberg
Geboren 1948 in Linz/Oberösterreich.
1962-65 Maler- und Schriftenmalerlehre.
1965-68 Bühnenbildstudium an der Universität Mozarteum in Salzburg.
1968-70 in der Meisterklasse für Bühnen- und Filmgestaltung bei
Prof. Niedermoser an der Akademie für angewandte Künste in Wien.
1970 Umzug nach München.
1972-75 Regiestudium an der Hochschule für Fernsehen und Film
München (HFF München).
1975-83 Grafische Gestaltung von Film- und Theaterplakaten
u.a. für Leo Kirch, Hansgünther Heyme und Ernst Liesenhoff, Idunafilm.
Ab 1977 als freischaffender Fotograf mit dem Autor und Interviewer
André Müller (hauptsächlich) für die ZEIT unterwegs.
Ab 1983 bis Ende der 90er Jahre mit dem Theaterkritiker
Helmut Schödel für das Feuilleton der ZEIT tätig.
Ab 1981 folgten wichtige Einzelausstellungen im In- und Ausland (eine Auswahl):
1981 Die Staatstheater Stuttgart
1993/2006 Kunstpalais Erlangen
1995 Centre Pompidou in Paris
1995 Volksbühne Berlin
1996 Wiener Festwochen
1996 Richard Alan Meier-Bau, Stadthaus Ulm
1996 Haus der Kunst, Brünn
1998/2004 Literaturhaus München
1999 Egon-Schiele-Art-Zentrum Krumau mit Andy Warhol
2001 anlässlich der Stadterhebung von Gallneukirchen/Oberösterreich
2023 Säulenhalle STOA 169, Polling
Rittenberg war als Theater- und Ballettfotograf u.a. für Jan Fabre, Jean-Claude Gallota, Armin Holz und Hansgünther Heyme tätig. So entstanden Projekte u.a. mit der AZ „Der rote Salon“, TZ „
Diese Ausstellung können Sie bis 18.5.2025 besuchen.
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Haus der Fotografie
Burg 1 ∙ 84489 Burghausen
Tel. +49 8677 4734
Öffnungszeiten
Montag bis Sonntag/Feiertage
10:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Winterschließung
4. November 2024 bis 21. März 2025
Eintrittspreise
Erwachsene 2,00 EUR
Gruppen ab 15 Personen pro Person 1,50 EUR
Senioren 65, Studenten, Auszubildende, Arbeitslose, Bundeswehrsoldaten, Schwerbehinderte 1,00 EUR
Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren, geschlossene Schulklassen, Schüler über 18 Jahren Eintritt frei










